PRESSEMITTEILUNG

KÖ-Quartier Düsseldorf

Repräsentative Natursteinfassade mit gebogenen Elementen und Ganzglasecken

GUNDELFINGEN, 11. NOVEMBER 2019. Erste Büroflächen des KÖ-Quartiers im Düsseldorfer Bankenviertel wurden bereits bezogen. In den nächsten Monaten wird der repräsentative Komplex mit drei Gebäuden fertiggestellt, dessen edle und gestaffelte Natursteinfassade sich in die Umgebung einfügt. An einer markanten Gebäudeecke sind die Steine und das Glas um bis zu 90 Grad gebogen. Andere Fassaden bestehen aus Aluminium, Stahl und Glas, bieten Ganzglasecken zu den Innenhöfen und von außen unsichtbare Profile im 8. Geschoss. Über bodentiefe, nach außen öffnende Fenster können die Räume belüftet werden. 

An der Benrather Str. 29 und der Breiten Straße 22 – 28 errichtete Hines Immobilien GmbH im Auftrag des Eigentümers KQ Development S.C.S die drei rund 35m hohen Neubauten des KÖ-Quartiers mit einer Bruttogrundfläche von rund 24.500 qm und einer Mietfläche von rund 19.280 qm. Zusammen mit vier teilweise unter Denkmalschutz stehenden Altbauten, zu dem  auch ein markantes Gebäude im neoklassizistischen Stil an der Ecke Königsallee / Benrather Straße gehört, bilden sie ein harmonisches Ensemble. Mit dem braun marmorierten Wachenzeller Dolomit in der Natursteinfassade, einer großzügigen Gebäuderundung und Mansarddächern orientierten sich die Entwurfsarchitekten caspar. (vormals meyerschmitzmorkramer Architekten) aus Köln an Bauformen der Umgebung. Gleichzeitig entwarfen sie moderne, lichtdurchflutete und flexible Büroflächen mit einer lichten Raumhöhe von 2,95 m, begrünte Innenhöfe und große Dachterrassen mit einzigartigem Stadtpanorama. Über ein vollverglastes Entree mit einer 3,7 m hohen Karusselldrehtür erreicht man in jedem Gebäude in die zweigeschossige Eingangslobby. Als nachhaltiger Büro- und Geschäftskomplex erhielt das KÖ-Quartier die höchste DGNB-Vorzertifizierung in Platin.

Ursprünglich hatte der Bauherr Systemfassaden ausgeschrieben. Auf Vorschlag der Josef Gartner GmbH entschied er sich dann für Sonderprofile von Gartner, die eine elegantere Konstruktion ohne Einsatzrahmen ermöglichen. Insgesamt verkleidete der bayerische Fassadenbauer das KÖ-Quartier mit verschiedenen Fassadentypen und Materialien mit einer Fläche von rund 10.300 qm.  Die Elementfassade zur Hofseite umfasst beispielsweise 3.300 qm mit 4.200 mm x 3.600 mm großen Regelelementen, die Natursteinfassade 1.700 qm, die Hauptfassade zur Straßenseite mit Einsatzelementen 3.300 qm und die Blechverkleidungen zur Hofseite 1.900 qm. Dazu wurden noch Pfosten-Riegel-Fassaden aus Aluminium oder Stahl montiert.

Drei Häuser mit unterschiedlich ausgeführten Natursteinfassaden

Architektonisch sind die Neubauten zur Straßenseite durch die Form der Natursteinfassaden verbunden, die aber in jedem Haus anders ausgeführt wurde. An Haus 1 an der Ecke Breite Straße / Benrather Straße ist sie stapelförmig aufgebaut und verläuft gestaffelt schräg nach oben. Die Grundform bildet ein “L” vor den Stützen und Decken. Bei Haus 2 entlang der Breiten Straße erhielt der Dolomitstein aber eine scharrierte Oberfläche und die L-Form der Steine wurde 35  mm versetzt zueinander angeordnet. Bei Haus 3 an der Breiten Straße wurde dagegen auf eine Staffelung verzichtet.

Weitere Besonderheiten sind die gerundeten Natursteinfassaden an Haus 1 bis zum 5. OG. Dazu wurden aus den Dolomitplatten Bögen von einem Viertel- und einem Halbkreis geschnitten und die VSG-Gläser ebenfalls um 45 beziehungsweise 90 Grad warm gebogen. Im Mansarddach von Haus 2 finden sich Gauben, bei Haus 3 dagegen schräg ausgeführte Fassaden mit großen Klappflügeln.

Sowohl zur Straßen- wie zur Hofseite wurden Gartner-Sonderprofile verwendet. Die Lochfassade zur Straße erhielt nach außen öffenbare Flügel mit einer Größe von 832 mm x 2830 mm und einer absturzsichernden Festverglasung auf der Innenseite. Zur Benrather und Breiten Straße wurde die Natursteinfassade als wärmegedämmte hinterlüftete Konstruktion ausgeführt.

Elementfassaden zum Hof mit verklebten Ganzglasecken

Zum Hof wurde eine Elementfassade montiert, die in  der kammartigen Gebäudestruktur vom EG bis ins 8. OG reicht. Zwischen den Elementen befinden sich eloxierte Blechfassaden. Von innen hat diese Fassade die gleiche Ansicht wie die Fassade der Straßenseite. Ihre Außenecken werden aus verklebten Ganzglasecken gebildet. Ein Element im Winkel von 90 Grad ist 3.600 mm x 3.210 mm x 2.070 mm groß. Die 720 mm x 2.870 mm großen Flügel können auf der Hofseite ebenfalls nach außen geöffnet werden.

Im Staffelgeschoss wurde eine elementierte Pfosten-Riegel-Konstruktion mit bodentiefen, 807 mm x 2.663 mm großen Flügeln montiert, die sich im Haus 2 und 3 nach außen öffnen und den Zutritt zur Terrasse ermöglichen. Im 8. OG wurde die Pfosten-Riegel-Fassade SG-verglast, so dass von außen keine Profile und nur das Glas zu sehen ist. Das Raster von 2.800 mm gliedert sich in 450 mm breite Festverglasung, eine Tür mit 950 mm und eine Festverglasung von 1.400 mm. Zur Terrasse sind zwei Fenster im Radius von rund 2.900 mm gebogen.

Eingangsbereiche mit geschweißter Sonderkonstruktion aus Stahl

Die Eingangsbereiche zu den drei Neubauten wurden aus einer geschweißten Sonderkonstruktion aus Stahl hergestellt. In der zweigeschossigen Foyerfassade befindet sich mittig eine 3.700 mm hohe Karusselldrehtür mit einem Außendurchmesser von 3.000 mm.

Verglast wurde die Hauptfassade mit einem 3-fach Sonnenschutz-Isolierglas aus 10 mm TVG / 6 mm TVG / VSG 2×6 mm TVG. Die Pfosten-Riegel-Fassade erhielt im EG ein 3-fach-Sonnenschutz-Isolierglas aus VSG 2×5 mm Float / 6 mm Folat / VSG 2 x 5 mm Float. Im 8. OG ein 3-fach Sonnenschutz-Isolierglas mit Toggel aus VSG 2×5 mm Float / 6 mm Float / VSG 2 x 5 mm Float.

In die Regelelemente zur Straßen- und Hofseite ist ein innenliegender Sonnenschutzraffstore integriert, in den Rundungen ein polygonaler Sonnenschutz.

Josef Gartner GmbH

Mit seinen Fassaden aus Aluminium, Stahl und Glas prägt die Josef Gartner GmbH zahlreiche Architekturikonen. Von der Elbphilharmonie in Hamburg bis zur neuen Apple-Zentrale im kalifornischen Cupertino. Bei großen und komplexen Bauprojekten ist Gartner weltweit eine der ersten Adressen für hochwertige Fassaden, die sich vor allem durch Ingenieurkunst, handwerkliche Präzision und höchste Qualität auszeichnen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mit Hauptstandort in Gundelfingen an der Donau über 1.500 Mitarbeiter. Seit 2001 gehört das 1868 gegründete Familienunternehmen zur italienischen Permasteelisa Gruppe.

Nähere Informationen:
Jürgen Wax, Geschäftsführer Josef Gartner GmbH, und Birgit Hafner, Manager Corporate Communications, Gartnerstr. 20, 89423 Gundelfingen, Tel.: 090 73840

Dr. Jochen Mignat, Dr. Mignat PR, Am Hexenpfad 11, 63450 Hanau, Tel. +49 6181 507910, pr@mignat.de